Zum zweiten Mal verwandelte sich der Ahmstorfer Parcours in eine Arena für traditionelle Bogenschützen. Auf Einladung des Kreissportschützenverbandes Helmstedt, vertreten durch den Referenten für Bogensport Michael Kopischke, ermittelten die Sportler dort die diesjährigen Kreismeister in der 3D Bogen-Disziplin.

Das Turnier bot den Teilnehmern erneut ein beeindruckendes Naturerlebnis. Die Sportart verbindet die Simulation von Jagdszenarien in freier Natur mit anspruchsvollem Leistungssport. Auf dem Parcours warteten 24 realitätsnah platzierte Tierattrappen, deren Entfernungen im dichten Wald nicht bekannt waren. Da an den Jagdbögen keine modernen Zielsysteme erlaubt sind, mussten die Schützen die Distanzen rein nach Gefühl und Erfahrung einschätzen – eine mentale und technische Herausforderung für jeden Teilnehmer. Die Regeln waren eindeutig: Ein Treffer in der vitalen Wertungszone (dem „Kill“ im Herz-Lungen-Bereich) sicherte den Schützen gestaffelte Punktzahlen. Die Skala reichte von der Höchstpunktzahl mit 11 Ringen bis hinab zu 5 Ringen für einen einfachen Treffer außerhalb der Wertungszone.

Nach einem spannenden und fairen Wettkampf ehrten Michael Kopischke und Kreisschießsportleiter Martin Tomicki die erfolgreichen Sportler. Die drei bestplatzierten Bogenschützen jeder Bogen- und Schützenklasse wurden für ihre Präzision mit den begehrten Leistungsnadeln in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.